Traumberufetag 2016

Traumberufetag 2016 an der Lene-Voigt-Schule

Unter dem Motto „Berufe (Be-)greifen“ fand am 14. November 2016 an unserer Schule der 8. Traumberufetag statt.
Wie jedes Jahr konnten sich auch in diesem November die Schülerinnen und Schüler der Lene-Voigt-Schule, gemeinsam mit ihren Eltern, wieder umfassend über Möglichkeiten der Berufsausbildung informieren. Über 30 Unternehmen und Berufsschulzentren hatten sich angemeldet. Es redete, duftete, ratterte oder quietschte im ganzen Schulhaus, denn aus vielen Branchen war etwas dabei und die Gäste hatten viele interessante Materialien mitgebracht, um die sich die Schülerinnen und Schüler scharten. 
Eine Holzkuh mit Euter zum Beispiel, das man wirklich probieren konnte zu melken. „Natürlich melken wir heute eigentlich maschinell“, kommentierte die Ausbilderin vom Kreisbauernverband Borna/Geithain, „aber das ist doch auch mal interessant auszuprobieren“. Beim Wendl-Bäcker durften die Schülerinnen und Schüler Teiglinge zu Zöpfen flechten und sie anschließend in der Schulküche backen lassen. Einen Hauch von Haute Cuisine bot der Leipziger Ratskeller, bei dem man kleine Eierkuchen verspeisen konnte – vom mitgebrachten Nachwuchskoch gekonnt mit einer edlen Sauce aus in Butter und Orangensaft geschmorten Pfirsichspalten hergestellt.
Große Ausbildungsbetriebe wie die Deutsche Bahn oder Siemens informierten über eine erstaunlich breite Palette von technischen und verschiedenen anderen Ausbildungsrichtungen. Aber ebenso vielen anderen, z. T. wesentlich kleineren Betrieben eilt der Ruf voraus, dass man mit einer Ausbildung bei ihnen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. Toll, wenn dann plötzlich ein(e) ehemalige Schüler(in) unserer Schule vor einem steht und dem „Jungvolk“ nun selbst von den ersten Ausbildungserfahrungen berichten kann.
Ob Polizei, Feuerwehr oder Bundeswehr – auch die Berufe in Uniform sind zunehmend attraktiv für Schülerinnen und Schüler. Allerdings muss man für eine solche Ausbildung mancherlei Bedingungen erfüllen, beispielsweise einen Sporttest ablegen, den Interessierte in der Turnhalle absolvieren konnten, um zu prüfen, ob überhaupt eine Chance besteht, diese Ausbildung zu beginnen.
Nicht zuletzt die Berufsschulzentren sorgten dafür, dass die Jugendlichen fundierte Einblicke in die Möglichkeiten der Ausbildung, aber auch der weiterführenden Schulen erhielten. So mancher entscheidet sich eben bewusst noch nicht in der 9. oder 10. Klasse für einen Beruf und drückt lieber noch ein oder mehrere Jahre die Schulbank. Mit dem Abschluss einer Fachoberschule zum Beispiel erwirbt man schließlich die Fachhochschulreife und kann sich für ein Studium bewerben.
Nach intensiven drei Stunden lichteten sich die Gänge langsam wieder. Anbieter wie auch SchülerInnen und Eltern äußerten sich sehr befriedigt über den Ertrag dieses Informationsabends.